App-Demo
Heidkamp TourHeidkamp Spedition, Verden
Scannen
Der Handgriff, der zwölf Ziffern ersetzt: Kamera an den Aufkleber halten. Ein doppelter Scan fällt sofort auf und nicht erst abends im Lager.
- In der Hand von
- Fahrer im Nahverkehr
- Gezeigt auf
- Android — Titel links, drei Systemtasten unten
- Löst ab
- Ersetzt die ausgedruckte Tourenliste auf dem Beifahrersitz, den Lieferschein zum Abzeichnen und den Anruf bei der Disposition an jeder zweiten Rampe. Die Zentrale sieht den Stand, ohne den Fahrer anzurufen.
Alles in dieser Demo ist angelegt und nichts davon wirkt: Schaltflächen melden nur, dass sie in der Demo nichts bewirken, Häkchen sind fest, Eingabefelder ohne Ziel. Nichts wird gespeichert, gesendet oder abgerufen.
So würde Awelior dieses Projekt angehen
Heidkamp Spedition, Verden ist erfunden — die Bauweise ist es nicht. Was hier steht, ist keine geleistete Auftragsarbeit, sondern der Zuschnitt, mit dem wir ein solches Vorhaben angehen — mit derselben Tiefe, aber ohne Auftraggeber, der dafür geradestehen müsste.
Ausgangslage
Die Heidkamp Spedition fährt Stückgut im Nahverkehr. Der Fahrer bekommt morgens eine ausgedruckte Tourenliste auf den Beifahrersitz, quittiert wird auf einem Lieferschein, und was nicht nach Plan läuft, wird an der Rampe durchtelefoniert. Die Arbeit passiert im Stehen, einhändig, mit Arbeitshandschuhen — und zwischen zwei Dörfern ist das Netz weg. Das ist die Anforderung, an der alles hängt.
Entscheidungen
Die Unterschrift öffnet sich erst nach dem letzten Scan
Die Prüfliste am Stopp ist keine Zierde: Solange eine Sendung nicht erfasst ist, lässt sich die Quittung gar nicht aufrufen. Eine Unterschrift über eine Menge, die niemand gezählt hat, ist im Streitfall keine — die Sperre ist unbequem und genau deshalb da.
Der doppelte Scan fällt am Gerät auf, nicht im Lager
Die Scanliste steht in der Reihenfolge, in der eingelesen wurde, und weist den zweiten Scan derselben Nummer als doppelt aus. Ein Gerät, das stillschweigend entprellt, verliert den Unterschied zwischen „zweimal gescannt“ und „zwei Packstücke“ — und der fehlt dann abends im Lager.
Die Handeingabe fragt nach dem Grund
Für Aufkleber, die durch den Regen sind, braucht es ein Feld, sonst steht der Fahrer an der Rampe fest. Der Grund geht mit an die Disposition, weil sich Handeingaben sonst unbemerkt häufen — und irgendwann scannt niemand mehr.
Bewusst weggelassenKeine Ortung des Fahrzeugs und keine Zeiterfassung über den Standort. Beides wäre auf einer Tour technisch trivial und ist mitbestimmungspflichtig. Erfasst wird, was an einem Stopp geschieht, nicht, wo das Fahrzeug zwischen zwei Stopps steht.
Umfang
- Bildschirme
- 5
- Registerkarten
- 4
- Bausteine
- 17
- Sprachen
- 4
Bedienbar ist die Navigation, auch der Weg von der Tour in einen einzelnen Stopp und zurück. Scanner, Unterschriftsfläche, Abweichungsmeldung und Prüfliste sind vollständig ausgezeichnet und ohne Wirkung; die vier Zustände stehen als eigene Ansicht dabei.
So würde es weitergehen
Anbindung an die Disposition
Tour, Stopps und Sendungen kommen aus dem Speditionssystem; Quittungen, Abweichungen und Leergut müssen denselben Weg zurück. Ein zweiter Stand, den jemand von Hand pflegt, ist schlimmer als keiner.
Unterschrift und Beweiswert
Wie lange eine Empfangsquittung aufbewahrt wird, wer sie einsehen darf und was sie im Streitfall trägt, klärt der Betrieb, bevor der erste Lieferschein aus Papier wegfällt.
Geräte im Fahrerhaus
Halterung, Stromversorgung, Mobilfunkvertrag, ein Ersatzgerät bei Ausfall — und die Frage, wer das Gerät am Wochenende hat und wer es sperrt, wenn es abhandenkommt.
So eine App für Ihren Betrieb?
Heidkamp Tour ist erfunden — der Zuschnitt aber nicht. Apps entstehen genau so: aus den Wegen, die es im Betrieb schon gibt, nur ohne Papier dazwischen.
Beispiel-App von Awelior. Erfundener Betrieb, erfundene Daten, keine Speicherung.