App-Demo
Steinkamp AnnahmeKfz-Meisterbetrieb Steinkamp, Wildeshausen
Annahme OL-SK 472
Der Rundgang am Fahrzeug, bevor es in die Halle darf: sieben Punkte abhaken, vier feste Blickwinkel fotografieren. Was jetzt nicht im Protokoll steht, lässt sich bei der Abholung nicht mehr klären.
- In der Hand von
- Serviceberater an der Fahrzeugannahme
- Gezeigt auf
- iOS — Titel mittig, Streifen zum Wischen unten
- Löst ab
- Ersetzt den Annahmebogen auf Durchschlagpapier, die Kamera im Schreibtisch und den Rückruf „das wird teurer, ist das in Ordnung?“, den später niemand belegen kann. Die Freigabe über 800,00 € steht mit Uhrzeit, Umfang und Höchstbetrag am Auftrag, bevor jemand den Schlüssel dreht — und der Vorschaden am Heckstoßfänger ist fotografiert, bevor das Fahrzeug in die Halle fährt.
Alles in dieser Demo ist angelegt und nichts davon wirkt: Schaltflächen melden nur, dass sie in der Demo nichts bewirken, Häkchen sind fest, Eingabefelder ohne Ziel. Nichts wird gespeichert, gesendet oder abgerufen.
So würde Awelior dieses Projekt angehen
Kfz-Meisterbetrieb Steinkamp, Wildeshausen ist erfunden — die Bauweise ist es nicht. Was hier steht, ist keine geleistete Auftragsarbeit, sondern der Zuschnitt, mit dem wir ein solches Vorhaben angehen — mit derselben Tiefe, aber ohne Auftraggeber, der dafür geradestehen müsste.
Ausgangslage
Beim Kfz-Meisterbetrieb Steinkamp entscheidet sich auf der Hebebühne, was ein Auftrag kostet — meistens mehr, als bei der Annahme besprochen war. Der Serviceberater ruft an, die Kundin sagt ja, und niemand hält fest, wann, in welchem Umfang und bis zu welchem Betrag. Bei der Abholung steht dann Aussage gegen Aussage, und der Betrieb gibt nach, weil er nichts in der Hand hat.
Entscheidungen
Eine Freigabe ohne Betrag ist keine
Kommt die Zusage am Telefon, wird sie mit Uhrzeit, Umfang und Höchstbetrag festgehalten; die Uhrzeit ist die des Geräts und nachträglich nicht änderbar. Das ist die Stelle, an der ein Werkstattauftrag entweder trägt oder nicht.
Über der vereinbarten Grenze wird nicht gearbeitet
Auch nicht „kurz mit erledigt“. Die App weist die Überschreitung als eigenen Betrag aus und bietet als zweiten Weg an, nur die zwingenden Positionen anzubieten — statt die Grenze zu einer Empfehlung zu machen.
Der abgelaufene Link gilt nicht als Zustimmung
Nach 48 Stunden verfällt die Freigabeanfrage. Der Kostenvoranschlag bleibt bestehen, gefragt wird neu. Schweigen als Zustimmung zu werten wäre die bequemste Regel im ganzen Vorhaben und die teuerste.
Bewusst weggelassenKeine Zahlung und keine Rechnungsstellung in der App. Der offene Betrag steht bei der Schlüsselausgabe da, kassiert wird am Tresen — eine Zahlungsstrecke bringt Kassensystem, technische Sicherheitseinrichtung und Belegpflicht mit und ist ein eigenes Vorhaben.
Umfang
- Bildschirme
- 5
- Registerkarten
- 4
- Bausteine
- 16
- Sprachen
- 4
Bedienbar ist die Navigation, auch der Weg von der Annahmeliste in ein einzelnes Fahrzeug und zurück. Annahmeprotokoll, Kostenvoranschlag, Freigabestrecke und die Maske für die telefonische Freigabe sind vollständig ausgezeichnet und ohne Wirkung; die vier Zustände stehen als eigene Ansicht dabei.
So würde es weitergehen
Anbindung an Auftragssystem und Teilekatalog
Arbeitswerte aus der Herstellervorgabe, Teilepreise aus dem Lager, Auftrag und Rechnung im Betriebssystem. Ein Kostenvoranschlag, den jemand doppelt pflegt, wird nach zwei Wochen nicht mehr gepflegt.
Der Weg zur Kundin
Freigabelink, Nachricht, Erinnerung — und was geschieht, wenn jemand kein Smartphone hat. Ein Auftrag darf nicht daran scheitern, dass ein Kanal fehlt.
Fotos und Aufbewahrung
Der Rundgang erzeugt bei jeder Annahme Bilder, die den Zustand eines fremden Fahrzeugs belegen. Auflösung, Speicherort, Löschfrist und die Frage, wer sie sehen darf, gehören vor den Start geklärt.
So eine App für Ihren Betrieb?
Steinkamp Annahme ist erfunden — der Zuschnitt aber nicht. Apps entstehen genau so: aus den Wegen, die es im Betrieb schon gibt, nur ohne Papier dazwischen.
Beispiel-App von Awelior. Erfundener Betrieb, erfundene Daten, keine Speicherung.