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Beispielseite eines frei erfundenen Betriebs — kein reales Unternehmen.

Würzburg, Büttnerstraße

Fränkisch, ohne Folklore.

Mittags ein Tisch, der neunzig Minuten trägt. Abends eine Karte, die sich nach dem Markt richtet, und Weine, die wir selbst geholt haben.

Fränkische Küche in Würzburg. Mittags eine kurze Karte, abends eine, die dem Markt folgt.
Werkstatt
Das Team

Die Küche

Wir kochen, was in vierzig Minuten Fahrtweg wächst, schwimmt oder reift. Das ist keine Haltung, das ist die kürzeste Lieferkette, die wir bekommen können.

Mittags geht es schnell: drei Hauptgerichte, eine Tagesempfehlung an der Tafel, das Gedeck dazu. Wer um zwölf kommt, ist um halb zwei zurück im Büro.

Abends dauert es. Die Karte ist kurz, weil jedes Gericht am selben Tag angesetzt wird. Was aus ist, ist aus — das steht an der Tafel, bevor Sie sitzen.

Das Haus

Schematische Flächen statt Fotos: Die Demo zeigt einen erfundenen Betrieb, echte Bilder gibt es dafür nicht. In Ihrer Website stehen hier Ihre eigenen Aufnahmen.

Gäste

Wir kommen wegen der Karte, bleiben wegen der Weinempfehlung.
Katja Mehnert · Stammgast seit der Eröffnung
Mittags drei Gänge und trotzdem in Ruhe geredet. Genau das brauchen wir für Kundentermine.
Ansgar Deitmer · Ingenieurbüro, zwei Straßen weiter
Ich hatte mich wegen der Nussallergie schon aufs Erklären eingestellt. Der Service wusste es vom Tisch weg.
Ruth Palm · Gast

Tisch für heute Abend?

Online reservieren geht bis 17 Uhr, danach greifen Sie besser zum Hörer — dann steht schon jemand am Pass.

Zunder

Fränkische Küche in Würzburg. Mittags eine kurze Karte, abends eine, die dem Markt folgt.

© 2026 Zunder · zunder-wuerzburg.de

Demo-Auftritt — Haus und Inhalte sind erfunden

Projektrahmen

So würde Awelior dieses Projekt angehen

Zunder ist erfunden — die Bauweise ist es nicht. Was hier steht, ist keine geleistete Auftragsarbeit, sondern der Zuschnitt, mit dem wir ein solches Vorhaben angehen — mit derselben Tiefe, aber ohne Auftraggeber, der dafür geradestehen müsste.

Ausgangslage

Das Zunder kocht fränkisch, mittags kurz und abends nach Markt. Genau daran scheitern Restaurant-Websites: Die Karte hängt als PDF von letztem Herbst, die Öffnungszeiten stimmen nicht, und die Reservierung führt zu einer Telefonnummer, die während des Services niemand abnimmt. Drei Probleme, die alle dieselbe Ursache haben — die Seite ist nicht dafür gebaut, oft geändert zu werden.

Entscheidungen

  • Die Karte ist Inhalt, kein Dokument

    Gerichte stehen als Einträge mit Beschreibung, Preis und Kennzeichnung in Kategorien — nicht als PDF. Nur so lässt sie sich vom Küchenteam am Dienstag ändern, ist auf dem Telefon lesbar und taucht in einer Suche auf.

  • Reservierung als eigene Seite mit dem ehrlichen Hinweis

    Die Terminstrecke steht allein und sagt am Ende ausdrücklich, wie die Bestätigung im echten Betrieb aussähe. Ein Reservierungsknopf ohne Rückmeldung ist schlimmer als eine Telefonnummer.

  • Große Typografie, wenige Elemente

    Kontrastreiche Grundform, viel Fläche, kurze Texte. Ein Restaurant verkauft eine Erwartung, keine Merkmalsliste — und wer abends auf dem Telefon sucht, liest höchstens drei Sätze.

Bewusst weggelassenKeine Lieferbestellung und keine Bewertungssterne von Drittanbietern. Eine eingebettete Bewertungsleiste lädt fremde Skripte nach und macht die Seite von einer Plattform abhängig, die ihre Regeln jederzeit ändern darf.

Umfang

Seiten
5
Bausteine
24
Sprachen
4

Fünf Seiten, in vier Sprachen. Bedienbar sind Navigation, die Kategorien der Karte, die Bildstrecke und die Reservierungsstrecke. Angedeutet sind alle Speisebilder, die Anfahrt und das Formularziel; die Öffnungszeiten sind Beispielwerte.

So würde es weitergehen

  • Tischplan statt Zeitfenster

    Eine echte Reservierung braucht Tische, Belegungsdauern, Kombinierbarkeit und eine Stelle, an der jemand widerspricht. Das ist der Unterschied zwischen einem Kalender und einem Reservierungssystem.

  • Karte pflegen

    Ein Zugang, über den die Küche die Abendkarte ändert, ohne uns anzurufen — samt Allergen- und Zusatzstoffkennzeichnung, die rechtlich verlangt ist.

  • Bilder vom eigenen Haus

    Gastronomie lebt vom Bild. Stockfotos erkennt jeder Gast, und sie sind der schnellste Weg, Vertrauen zu verlieren, bevor jemand da war.

Vorhaben besprechen