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Beispielseite eines frei erfundenen Betriebs — kein reales Unternehmen.

Lehrende

Fünf Menschen, kein Rotationsplan.

Jede Klasse hat dieselbe Lehrperson über das ganze Quartal. Vertretungen kommen aus dem Haus, nicht aus einer Kartei — Sie wissen vorher, wer vorn steht.

Das Team

Miriam Vogt

Leitung, Hatha und Rückenyoga

Gründete das Haus 2011. Yogalehrerin BDY/EYU, Physiotherapeutin. Unterrichtet die Präventionskurse und die Dienstagmorgen-Klasse.

Jonas Reinke

Vinyasa und Ashtanga

Kommt aus dem Kunstturnen und hat sich das Langsamwerden hart erarbeitet. Leitet die Mysore-Praxis um sieben Uhr.

Sarah El-Amin

Yin, Atem, Meditation

Palliativpflegerin in Teilzeit. Ihre Yin-Klassen dauern 90 Minuten, weil 75 für sechs Haltungen nicht reichen.

Theresa Kolb

Anfängerkurse und Rückenyoga

Unterrichtet die festen Achterkurse. Legt Wert darauf, dass niemand eine Haltung nachmacht, die er nicht erklärt bekommen hat.

Pawel Nowak

Hatha am Abend, Vertretung

Seit 2018 im Haus, ursprünglich als Übender. Springt ein, wenn jemand ausfällt — und kennt dann trotzdem die Gruppe.

Die Räume

Schematische Flächen statt Fotos: Die Demo zeigt einen erfundenen Betrieb, echte Bilder gibt es dafür nicht. In Ihrer Website stehen hier Ihre eigenen Aufnahmen.

Wie hier unterrichtet wird

Angefasst wird nur nach Ansage. Wer keine Berührung möchte, legt einen Holzchip an den oberen Rand der Matte — das sieht die Lehrperson im Vorbeigehen, ohne dass jemand vor der Gruppe etwas sagen muss.

Es gibt keinen Spiegel. Eine Haltung ist nicht dann richtig, wenn sie aussieht wie im Bild, sondern wenn sie sich im eigenen Körper stimmig anfühlt. Ein Spiegel führt zuverlässig zur ersten Antwort.

Musik läuft nur in den Vinyasa-Klassen und leise. In Hatha, Yin und Mysore ist es still — mit fünfundzwanzig Menschen im Raum ist das ohnehin nie ganz still.

Fortbildung ist keine Privatsache: Jede Lehrperson im Haus hat Anspruch auf sechs bezahlte Tage im Jahr. Das steht hier, weil es der Grund dafür ist, dass der Kursplan im Februar und im September ein paar Lücken hat.

Eine Klasse mitmachen

Am einfachsten ist eine offene Hatha-Klasse am Vormittag — die sind selten voll, und es bleibt Zeit für Fragen vor und nach der Stunde.

Yogahaus Lindenhof

Zwei Räume in einem Hinterhof im Münsteraner Kreuzviertel. Offene Klassen, feste Kurse, Kursplan und Karten an einer Stelle.

© 2026 Yogahaus Lindenhof · yogahaus-lindenhof.de

Demo-Auftritt — Studio, Namen und Zahlen sind erfunden

Projektrahmen

So würde Awelior dieses Projekt angehen

Yogahaus Lindenhof ist erfunden — die Bauweise ist es nicht. Was hier steht, ist keine geleistete Auftragsarbeit, sondern der Zuschnitt, mit dem wir ein solches Vorhaben angehen — mit derselben Tiefe, aber ohne Auftraggeber, der dafür geradestehen müsste.

Ausgangslage

Das Yogahaus Lindenhof hat zwei Räume in einem Hinterhof im Münsteraner Kreuzviertel, fünf Lehrende und drei Arten zu üben: offene Klassen, an denen man ohne Anmeldung teilnimmt, feste Kurse über acht Wochen, und eine Rückenreihe für Menschen mit Beschwerden. Im Netz stand davon ein Profil in einem sozialen Netzwerk und ein Kursplan als PDF, der zuletzt im Frühjahr stimmte. Die häufigste Frage an der Anmeldung war deshalb keine Frage nach Yoga, sondern nach dem Kursplan — und die zweithäufigste, ob man als Anfängerin überhaupt in eine offene Klasse darf.

Entscheidungen

  • Der Kursplan ist die zweite Seite, nicht die vorletzte

    Er steht direkt hinter der Startseite und ist von jedem Knopf auf der Startseite aus erreichbar. Wer ein Studio sucht, sucht eine Uhrzeit, die zu seinem Feierabend passt. Alles andere entscheidet sich danach.

  • Alle Preise stehen da, auch die unangenehmen

    Einzelstunde, Zehnerkarte, Monatsbeitrag, Kursreihe — mit dem, was jeweils dazugehört. Ein Studio, das Preise erst auf Nachfrage nennt, verliert genau die Leute, die sich ohnehin unsicher sind, ob das etwas für sie ist.

  • Die Rückenreihe verspricht nichts

    Sie beschreibt, was in der Stunde passiert, wer sie leitet und dass zu jeder Übung Varianten gezeigt werden. Was sie nicht tut: eine Wirkung behaupten. Wer Schmerzen hat, fragt vorher jemanden, der ihn ansehen kann — das steht so auf der Seite.

  • Der Weg in den Hinterhof steht auf der Hausseite

    Der Eingang liegt hinten und ist von der Straße nicht zu sehen. Eine Wegbeschreibung in Worten, nicht nur ein Kartenausschnitt: Wer zum ersten Mal kommt und fünf Minuten sucht, kommt zu spät in eine Stunde, die mit Stille anfängt.

Bewusst weggelassenKeine Online-Zahlung und kein Kundenkonto auf der Website. Karten und Beiträge laufen über die Anmeldung und die Mitglieder-App; ein zweiter Kaufweg auf der Website hieße, denselben Kartenstand an zwei Orten zu führen. Ebenso wenig Bewertungssterne: Ein Studio mit vier Lehrenden und einer Handvoll Stammgästen bekommt daraus keine belastbare Zahl, nur eine, die nach einer aussieht.

Umfang

Seiten
5
Bausteine
26
Sprachen
4

Fünf Seiten mit Kursplan, Preisen, Lehrenden, Workshops und Anfahrt, in allen Sprachen der Website. Bedienbar sind Navigation, Umschalter und Aufklapper; Formulare und Buchungsknöpfe sind angelegt und ohne Wirkung.

So würde es weitergehen

  • Kursplan aus einer Quelle

    Der Plan auf der Website und der in der App müssen aus derselben Tabelle kommen. Zwei gepflegte Pläne sind schlechter als einer, weil niemand weiß, welcher stimmt.

  • Vertretungen sichtbar machen

    Wer krank wird, wird vertreten — und das ist für Übende eine wichtige Information, weil sie oft wegen einer bestimmten Person kommen. Das braucht einen Weg, den die Anmeldung in zwei Minuten bedienen kann.

  • Workshops mit Anmeldung

    Ein Workshop ist anders als eine Klasse: begrenzte Plätze, Anzahlung, oft ausgebucht. Das ist der nächste sinnvolle Ausbau — und der erste, der Geld bewegt.

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