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Beispielseite eines frei erfundenen Betriebs — kein reales Unternehmen.

BestandsführungKleinschmidt Laborbedarf

Beispieldaten

Artikel 40-118

Ein Artikel mit Chargen, Verfallsdaten, Bewegungen und Beschaffungsdaten.

40-118 — Pufferlösung pH 7,00, Flasche 1 l

Unter Mindestbestand

Warengruppe Chemikalien · chargenpflichtig · kein Gefahrstoff nach GHS

Bestand

Bestand gesamt
84 Flaschen in 5 Chargen
Für Aufträge reserviert
26 Flaschen
Sperrbestand
12 Flaschen, Charge B-2409-77
Frei verfügbar
46 Flaschen

Grenzwerte und Verbrauch

Mindestbestand
120 Flaschen
Meldebestand
180 Flaschen
Verbrauch der letzten 30 Tage
96 Flaschen
Reichweite bei diesem Verbrauch
rund 14 Tage bis zum freien Bestand von null

Beschaffung

Lieferant
Chemie Nordwest, Oldenburg
Bestellnummer beim Lieferanten
CN-4471
Wiederbeschaffungszeit
12 Werktage
Mindestbestellmenge
48 Flaschen, Vielfaches von 12
Letzter Einkaufspreis
4,85 € je Flasche

Lagerung

Lagerplätze
C-04-12 bis C-04-14, Sperrlager Q-01
Lagerbedingung
15 bis 25 °C, dunkel
Chargenpflicht
ja, Entnahme nach Verfallsdatum
Letzte Inventur
09.08., Stichprobe, Differenz von 3 Flaschen

Chargen im Bestand

Bei der Kommissionierung schlägt das System die Charge mit dem nächsten Verfallsdatum vor.

ChargeMengeLagerplatzWareneingangVerfallsdatumStand
B-2409-77Menge12LagerplatzQ-01 SperrlagerWareneingang04.03.2025Verfallsdatum30.09.2026StandGesperrt
B-2501-19Menge9LagerplatzC-04-12Wareneingang22.04.2025Verfallsdatum31.12.2026StandVerfügbar
B-2503-08Menge15LagerplatzC-04-13Wareneingang03.06.2025Verfallsdatum28.02.2027StandVerfügbar
B-2506-11Menge26LagerplatzC-04-13Wareneingang09.07.2025Verfallsdatum31.05.2027StandVollständig reserviert
B-2507-02Menge22LagerplatzC-04-14Wareneingang28.07.2025Verfallsdatum31.07.2027StandVerfügbar

84 Flaschen in 5 Chargen — 12 gesperrt, 26 reserviert, 46 frei verfügbar.

Bestandsbewegungen

  1. Kommissionierung für Auftrag A-9042

    14.08., 07:10

    18 Flaschen aus Charge B-2506-11 entnommen, Lagerplatz C-04-13. Restmenge der Charge bleibt reserviert.

    Kolb, Kommissionierung

  2. Umlagerung

    13.08., 15:20

    8 Flaschen von C-04-14 auf C-04-13 gezogen, damit die ältere Charge vorne steht.

    Kolb, Kommissionierung

  3. Bestellvorschlag erzeugt

    12.08., 11:45

    Meldebestand von 180 Flaschen unterschritten. Vorschlag über 144 Flaschen bei Chemie Nordwest, Mindestbestellmenge eingerechnet.

    Bestandsführung

  4. Inventurdifferenz gebucht

    09.08., 16:00

    Stichprobenzählung an C-04-12 ergab 3 Flaschen weniger als im Bestand. Differenz gebucht, Ursache noch offen.

    Lagerleitung

  5. Charge B-2409-77 gesperrt

    05.08., 09:15

    Zwei Flaschen mit undichtem Verschluss im Karton. Die ganze Charge liegt bis zur Rückmeldung des Lieferanten im Sperrlager Q-01.

    Wareneingangsprüfung

  6. Wareneingang Charge B-2507-02

    28.07., 08:40

    24 Flaschen aus Lieferschein LS-88203 geprüft und auf C-04-14 eingelagert. Verfallsdatum 31.07.2027 erfasst.

    Wareneingangsprüfung

Projektrahmen

So würde Awelior dieses Projekt angehen

Kleinschmidt Laborbedarf ist erfunden — die Bauweise ist es nicht. Was hier steht, ist keine geleistete Auftragsarbeit, sondern der Zuschnitt, mit dem wir ein solches Vorhaben angehen — mit derselben Tiefe, aber ohne Auftraggeber, der dafür geradestehen müsste.

Ausgangslage

Kleinschmidt Laborbedarf führt Artikel, die verfallen und die zu Chargen gehören. Die Bestandsliste ist eine Tabelle, Lieferscheine liegen im Ordner, und bei der Inventur laufen Leute mit Klemmbrettern durch das Lager. Solange nichts zurückgerufen wird, funktioniert das; ein Chargenrückruf legt offen, dass niemand sagen kann, wohin die Ware gegangen ist.

Entscheidungen

  • Charge und Verfall sind Pflichtfelder, nicht Bemerkungen

    Beides steht am Wareneingang und wandert mit der Position mit. In der Tabelle vorher waren es Freitextspalten — und ein Freitextfeld, das drei Leute unterschiedlich befüllen, ist im Rückruffall wertlos.

  • Bestellvorschläge aus dem Verbrauch, nicht aus dem Mindestbestand allein

    Ein starrer Mindestbestand bestellt im Sommer zu viel und im Herbst zu wenig. Der Vorschlag rechnet den tatsächlichen Verbrauch mit — vorgeschlagen wird er trotzdem nur; ausgelöst wird eine Bestellung von einem Menschen.

  • Artikelakte mit Verlauf

    Jeder Artikel hat eine eigene Ansicht mit Bewegungen. Das ist der Bildschirm, der die Frage „wo ist das hin“ beantwortet — und der in einer Tabellenlösung strukturell nicht existieren kann.

Bewusst weggelassenKeine Lagerplatzverwaltung und keine Kommissionierung mit Handscanner. Beides lohnt sich erst ab einer Lagergröße, die dieser Betrieb nicht hat — und es einzubauen, weil es beeindruckt, ist genau die Art von Aufwand, die später niemand benutzt.

Umfang

Bildschirme
5
Bausteine
17
Sprachen
4

Fünf Bildschirme, in vier Sprachen, mit Seitenleiste, Kopfzeile und Rollenangabe. Navigation funktioniert; Tabellen, Filter, Kalender, Verlauf, Tafel und Formulare sind dargestellt und ohne Wirkung. Artikelnummern, Chargen und Bestände sind erfunden.

So würde es weitergehen

  • Wareneingang mit Scanner

    Lieferschein einlesen statt abtippen — das ist die Stelle, an der ein Lagersystem tatsächlich Zeit spart, und sie hängt an der Hardware.

  • Lieferanten und Preise

    Bestellvorschläge brauchen Lieferantenkonditionen, Mindestbestellmengen und Lieferzeiten, sonst schlagen sie Mengen vor, die niemand so bestellt.

  • Inventur

    Zähllisten, Differenzen, Bewertung und die Übergabe an die Buchhaltung — einmal im Jahr, aber dann unter Zeitdruck.

Vorhaben besprechen

Beispieldaten

So eine Anwendung für Ihren Betrieb?

Bestandsführung ist erfunden — der Zuschnitt aber nicht. Fachanwendungen entstehen genau so: aus den Abläufen, die es im Betrieb schon gibt.

Beispielanwendung von Awelior. Erfundener Betrieb, erfundene Daten, keine Speicherung.