- Zuerst die Frage, ob es eine Fachanwendung sein muss
- Reicht ein sauber aufgeräumtes Tabellenblatt, sagen wir das. Gibt es Standardsoftware, die Ihren Ablauf trifft, nennen wir sie — eine eigene Anwendung zu bauen, weil eine Branchenlösung an zwei Stellen zwickt, ist der teuerste Weg zu zwei gelösten Stellen. Was wir dabei NICHT übernehmen: Buchhaltung, Warenwirtschaft und Lohnabrechnung bleiben, wo sie sind. Wir binden an, statt zu ersetzen.
- Der Ablauf, den Sie wirklich haben
- Wir sehen zu, wie heute gearbeitet wird — auch dort, wo an der Vorschrift vorbeigearbeitet wird. Die Abkürzungen sind selten Schlamperei; meistens sind sie der Ablauf, den die Vorschrift vergessen hat. Eine Anwendung, die nur die Vorschrift abbildet, wird umgangen wie die Vorschrift.
- Rollen und Rechte, bevor die erste Maske steht
- Wer darf sehen, wer ändern, wer freigeben. Das wird nicht nachträglich über eine fertige Anwendung gelegt, sondern liegt darunter: Jede Liste, jedes Feld und jeder Knopf kennt seine Rolle. Und jede Änderung an einem Vorgang bleibt mit Zeitpunkt und Person nachvollziehbar — das ist der Unterschied zur Datei, die einen letzten Stand hat, aber keine Geschichte.
- Bestandsdaten übernehmen — meist die halbe Arbeit
- Gewachsene Tabellen zusammenzuführen ist oft der größere Teil des Aufwands: Dubletten, drei Schreibweisen für denselben Kunden, Datensätze ohne Zuordnung, Beträge als Text. Wir übernehmen sie gemeinsam mit Ihnen und zeigen VOR der Übernahme, was zusammenfällt, was liegen bleibt und was von Hand entschieden werden muss. Still übernommen wird nichts.
- Anbindung an das, was schon läuft
- Warenwirtschaft, Buchhaltung, Zeiterfassung, Kalender: Was dort geführt wird, kommt von dort und wird nicht ein zweites Mal getippt. Welches System bei einer Angabe das führende ist, legen wir vorher fest — zwei Systeme, die denselben Preis rechnen, sind die zuverlässigste Quelle für zwei verschiedene Angebote mit derselben Nummer. Wo es keine Schnittstelle gibt, sagen wir das vorher und nicht zum Schluss.
- Der Zuschnitt: was ausdrücklich nicht hineingehört
- Zu jeder Anwendung gehört eine Liste dessen, was sie nicht tut. Fahrzeugortung, ein Algorithmus, der den Dienstplan schreibt, Texterkennung, die Kündigungsfristen aus Verträgen liest: Jedes davon ist verlockend, und jedes zieht eine eigene Frage nach sich — Mitbestimmung, Datenschutz, oder die Haftung für eine Frist, die aussieht wie eine Angabe und eine Vermutung ist. Was ausgenommen ist, steht im Angebot.
- Betrieb und Schulung — und wer sie im Haus pflegt
- Eine Anwendung, für die sich niemand zuständig fühlt, verwahrlost. Wir benennen vor dem Livegang die Person im Haus, schulen je Rolle getrennt — die Disposition braucht anderes als die Buchhaltung — und hinterlassen eine Dokumentation, die auch der Nachfolger lesen kann. Betrieb auf unseren Servern oder auf Ihren, wie Sie es wollen.
- Übergabe ohne Fesseln
- Quelltext, Datenbank und Zugänge gehören Ihnen. Keine Lizenz je Arbeitsplatz, keine Bindung an uns. Wer später weiterbauen lässt — von uns oder von jemand anderem —, kann das ohne unsere Zustimmung.